Clannons humorvolle Glossen

Seit ich mich im November 2013 mit einem meiner Bücher erstmals an die Öffentlichkeit gewagt habe, habe ich viel über die Welt der Autoren, Leser und Bücher dazugelernt. Einige meiner verrückten, skurrilen, lustigen und auch weniger lustigen Erfahrungen als Autorin habe ich im Laufe der Jahre als Glossen und kleine Satiren niedergeschrieben.


Vom Januar 2019:

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Der Froschkönig

und wie er heute als Neuerscheinung von der Welt der Rezensenten aufgenommen würde.

Autor: Brüder Grimm

Genre: Märchen

Lektorat: Stiefmutter Autoren- und Königinnenservice GbR

Covergestaltung: Spieglein-Design (alles schon mal dagewesen)

Verlag: Rumpelstilz & Zwerg Verlags KG (wir machen ihren Schrott zu Gold)
Rezensent 1 (Der den Klappentext nicht liest):
In dem Buch kommt ein Frosch vor. Ich war total enttäuscht, denn ich hätte nicht erwartet, dass sich die ganze Geschichte um einen Frosch dreht. Eine Triggerwarnung wäre hilfreich gewesen. Hat mir leider gar nicht gefallen.
Rezensent 2 (Der gerne Korinthen kackt):
Ich fand die Geschichte völlig unrealistisch und unglaubwürdig. Achtung Spoiler: Seit wann sprechen Frösche? Ein bisschen mehr Zeit für Recherche und das Autorenduo hätte ganz leicht herausfinden können, dass herkömmliche mitteleuropäische Frösche nicht die biologischen und intellektuellen Voraussetzungen für Sprache besitzen.
 
Wer, wie ich, auf eine biografische Geschichte der Familie Erdal Rex gehofft hat, wird bitter enttäuscht werden. Der König in dieser Novelle hat sich im Übrigen nicht charakterkonform verhalten. Achtung Spoiler: Es ist der Vater der Prinzessin.
 
Außerdem habe ich drei Zeichensetzungsfehler gefunden, die mir den Lesespaß total vermiest haben.
 
Rezensent 3 (Der Bad-Boy-Romance-Experte):
Am Ende wird der Frosch zum totalen Weichei. Ich bin sehr enttäuscht. Wieder mal eine weichgespülte Bad-Frosch-Romanze. Und die Prinzessin war mir total unsympathisch.
Rezensent 4 (Der Abgesandte vom Nobelpreiskomitee):
Triviales Machwerk, das die Menschheit nicht braucht.
Rezensent 5 (Der Betroffenheitsabbrecher):
Ich kann die guten Rezensionen nicht verstehen. Das ist ein Buch über schlimmste Tierquälerei. Zudem wird ein altmodisches Frauenbild verherrlicht, ganz zu schweigen von dem latenten Bodyshamming. Warum soll ein Frosch nicht zu seinem Körper stehen dürfen? Tut mir leid, aber ich musste es bei 15 % abbrechen und das e-Book zurückgeben. Schade, dass ich das Buch nur einmal zurückgeben kann.
Rezensent 6 (Der Sprach-Nazi):  Geschichte gut, Sprachstil unterirdisch. Rinnsteinjargon aus dem Munde einer Angehörigen der Aristokratie, gepaart mit dem vulgären Herumgequake des männlichen Protagonisten. Schade um die gute Idee. Das Autorenduo hat wohl die Pubertät noch nicht hinter sich gebracht. Der „Prollkönig“ wäre ein passenderer Titel gewesen.
Rezensent 7 (Alles- mit- KU gelesen – Der unbeugsame Wiederholungstäter):
Ich habe schon drei Geschichten des Autorenduos gelesen und die haben mir auch nicht gefallen. Auch dieses Märchen ist wieder einmal eine herbe Enttäuschung. Deshalb warte ich schon ungeduldig auf das nächste Werk aus dieser Märchenserie, in der Hoffnung, dass auch das meinen Geschmack nicht treffen wird.
Rezensent 8 (der als Leser getarnte Zeitgenosse und Autorenkollege der Grimms): 
Ich kann die vielen guten Rezensionen nicht verstehen. Leider hat das Buch gravierende handwerkliche Mängel. Sprache und Grammatik auf Grundschulniveau. Die Autoren hätten sich besser an die Regel: Show don’t tell gehalten. Natürlich fehlt auch das Lektorat. Die Figuren haben keine Tiefe. Das Ganze kommt sehr uninspiriert daher. Die guten Rezensionen sind selbstverständlich alle gekauft. Eine Logiklücke reiht sich an die andere und natürlich habe ich nur die Leseprobe gelesen. Es gibt weitaus besseres in dem Genre.
 
Und jetzt noch ein wohlmeinendes Wort an das Autorenteam: Kritik ist dazu da um sich zu verbessern. Wohlmeinende zwei Stern.
Rezensent 9 (Der mit dem Tunnelblick): 
Billiger Abklatsch von Frogs of Grey. Außerdem fandete ich Frogs of Grey fiel lustiger und so.
Rezensent 10 – (Der Omnisziente):
Alles war total vorhersehbar, leider langweilig.
Rezensent 11 (Die, bei der die Muschi klemmt):
Billiger Porno. Sex, Sex und nochmals Sex!!!!!!!!!
Das war mir wirklich zu widerlich. Gleich in der dritten Szene landen sie miteinander im Schlafzimmer und dann knallt sie ihn gegen die Wand. Müssen denn inzwischen in jedem Buch so detaillierte Sexszenen vorkommen?
 
 
 
(auch Rezensenten sind nur Mensch 😉 ) 

Vom Mai 2015

„Für mein Schniedelpupsibärchen“ oder wann Widmungen in Büchern cool sind.

Wer kennt sie nicht, die kurzen persönlichen Worte eines Autors, die man in einem Roman meist auf der zweiten oder dritten Seite  findet?

„Für meine Mutter in ewiger Dankbarkeit“,

„Für meinen geliebten Ehemann, danke für dein Verständnis“,

„Für meine Lektorin, danke für Ihre Geduld“,

„Für Zorro meinen treuen Langhaardackel“ und so weiter und so fort.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und wer, wenn nicht ein Autor, darf jemanden auf diese Weise verewigen? Allerdings muss ich gestehen, dass mich als Leserin diese Widmungen keinen Deut interessieren, ganz im Gegenteil, einmal habe ich ein Buch nach dem Lesen der halbseitigen Widmung sogar wieder zugemacht, weil mir Übles hinsichtlich des Rests schwante.

Zum Zwecke der Forschung habe ich nun ein bisschen in meinen Regalen gestöbert und zu meiner größten Verwunderung festgestellt, dass schätzungsweise 90 Prozent all meiner Bücher eine Widmung haben. Selbst das Kochbuch für Desserts ist einer gewissen „Chiara“ gewidmet und der kulturgeschichtliche Atlas über Mittelasien „meiner lieben Frau und Gehilfin.“ Also ist ja wohl klar, dass Mrs. Miller in ihrem nächsten Buch auch unbedingt eine Widmung haben möchte. Natürlich soll das keine typische Mutter-Ehemann-Langhaardackel-Widmung werden, und deshalb habe ich mal nachgeschaut, was die großen Autoren so von sich geben, wenn sie jemandem ihre ewige Dankbarkeit ausdrücken wollen.

J K Rowling. Wie immer hat die Dame Stil
Cassandra Clare, das Übliche: Mein Opa, mein Mann, meine Katze, mein Wellensittich, meine Tante, mein Gummibaum …
John Twelve Hawks: Ziemlich bombastisch, da denkt man, man hat das Jahrhundertwerk der Literatur vor sich. Ist aber nur ein stinknormaler Fantasyroman.
Total interessant. Gähn. Zum Glück ist nicht das ganze Buch so. Charlaine Harris langweilt ihre Leser wirklich nur bei der Widmung.
Die absolut beste Widmung kommt natürlich, wie sollte es anders sein, von George R R Martin. Der Mann ist einfach der Größte!
(Übersetzung: Für Stephen Boucher, Zauberer von Windows, Drachen von DOS, ohne ihn wäre dieses Buch mit Kreide geschrieben worden.)

Nach reiflichem Überlegen und Forschen und weiterem Überlegen, habe ich mich entschieden, eines meiner nächsten Bücher meinem ehemaligen Deutschlehrer zu widmen. Er behauptete immer, ich hätte das Zeug zu mehr, wenn ich nur wollte.

„Für meinen Deutschlehrer aus der elften Klasse. 

Ich hoffe, du liest dieses Buch nie, du Arsch.

Du erinnerst dich vielleicht nicht mehr, an mich, aber ich bin diejenige mit der vulgären Sprache und der politischen Unkorrektheit.

Du Wichser!“


vom Juni 2015

Clannon im Zwiegespräch mit einem männlichen Protagonisten

Clannon: Hör mal Mister X, auf ein Wort. Ich muss dir leider deine Tattoos wieder wegnehmen. Und 5 Kilo von deiner Oberkörpermuskulatur, die ich dir im letzten Kapitel angeschrieben habe, müssen auch wieder weg.

Mister X:Hä, hast du sie noch alle? Das war doch cool. Ich stehe auf Tattoos und Muskeln.

Clannon: Sorry, aber es gibt ein paar Leser, die finden, dass meine männlichen Helden zu schwanzgesteuert sind. Ich habe beschlossen, dass du ein einfühlsamer Frauenversteher sein wirst.

Mister X: Okay, verstehe ich, aber was hat das mit den Tattoos und den Muskeln zu tun? Lass mir wenigstens das Fledermaus-Tattoo auf dem Rücken.

Clannon: Nope, sorry. Aber Muskel-Männer mit Tattoos sind die Prototypen von Bad Boys und ein Bad Boy kann nun mal kein Frauenversteher sein.

Mister X: Willst du mich etwa in einen Literaturprofessoren verwandeln, oder was?

Clannon: Hm, gar keine schlechte Idee, vielleicht in einen Lehrer oder noch besser in einen Kindergärtner. Ein Leser hat sich beschwert, dass mein letzter Prota angeblich ein Rabenvater war. Ich bin entschlossen, jetzt mal über einen kinderlieben, frauenverstehenden, familienfreundlichen, bindungswilligen Helden zu schreiben. Was hältst du von einem Buchhalter?

Mister X: Bäääh, nein! Hilfe! Ich will keine Pussy sein. Kann ich nicht wenigstens Karatelehrer sein? Oder Fitnesstrainer?

Clannon: Nein, diese Typen haben zu viel Testosteron. Du sollst ja eben nicht schwanzgesteuert sein.

Mister X: Einer Studie zufolge, denken Männer alle sieben Sekunden an Sex. Jeder Mann ist also schwanzgesteuert, nur die Frauen wollen das nicht wahrhaben.

Clannon: Die Studie ist veraltet. Einer neuen Studie zufolge denken Männer nur  49 Mal pro Tag an Sex.

Mister X: Das ist mehr als zwei Mal pro Stunde. Ich finde das immer noch ganz schön triebgesteuert.

Clannon: Du sollst mir nicht widersprechen. Ich habe entschieden, dass du höchstens noch ein oder zwei Mal pro Woche an Sex denken wirst, und ansonsten wirst du die weibliche Protagonistin anbeten und alles für ihr Wohlergehen tun. Keine Macho- oder Ego-Allüren, kapiert?

Mister X: Gääähn. Dann mach mich doch gleich zum Eunuchen.

Clannon: Hmmm, gar keine schlechte Idee. Ein wenig Impotenz schadet gar nicht. Nur, um sicher zu gehen, dass du während der Geschichte nicht aus der Reihe tanzt und womöglich pornomäßige Sexszenen veranstaltest. Es gab ein paar  Leser, die haben sich über die überbordenden Sexszenen in meinen Romanen beschwert. Ich muss auch auf die etwas sensibleren Mitmenschen Rücksicht nehmen.

Mister X:  Waaaas? Jetzt reichts! Ich mach nicht mehr mit. Ich steige aus der Story aus. Was willst du eigentlich schreiben? Das klingt wie eine Einschlafhilfe für frigide Schnepfen in der Menopause?

Clannon:  Hallo, ich muss doch sehr bitten. Beleidige meine Leser nicht.

Mister X:  Das sind nicht deine Leser. Das sind chronisch untervögelte Dünnbrettbohrer, die aus lauter Frust, an allem rummeckern, was nicht in ihr vernageltes Weltbild passt. Deine Leser lieben schwanzgesteuerte Männer mit Tattoos, die 200 Mal am Tag ans Ficken denken.

Clannon:  Oh je, an deiner Sprache muss ich leider auch noch feilen. Es geht nicht an, dass du so viele vulgäre Ausdrücke verwendest. Ein paar meiner Leser haben sich über die ordinäre Sprache meiner Helden beschwert.

Mister X:  Fick dich! Ich such mir eine andere Autorin, nur dass du’s weißt! Eine, die zu ihrem Stil steht und nicht jedem verklemmten Hilfsnörgler in den Arsch kriecht.

Clannon:  Ich habe eine Idee. Was hältst du davon, wenn ich dich zu einem katholischen Priester mache, der seiner Sandkastenfreundin nach vielen Jahren wieder begegnet und merkt, dass er sie immer noch liebt? Von da an ist er zwischen seinem Zölibat und seinen Gefühlen hin und her gerissen. Er ist natürlich absolut enthaltsam und denkt fast nie an Sex, und wenn doch, dann betet er einen Rosenkranz nach dem anderen. Sie wird seine Haushälterin, und sie leben glücklich zusammen, ohne je Sex zu haben, aber ihre Liebe und ihr seelischer Einklang sind wunderschön.

Mister X:  Ich kotze gleich, dann mach mich lieber schwul.

Clannon: Ein schwuler Priester? Hin- und hergerissen zwischen seinem Glauben, seiner Liebe zu seiner Jungendfreundin und seiner sexuellen Orientierung? Warum nicht!   

Mister X:  Das sollte Ironie sein, Lady. Diese Priesteridee ist gequirlte Scheiße. An den Haaren herbeigezogener Mist. Übertrieben und unglaubwürdig bis zum letzten Komma.

Clannon:   Hast Recht. Es gibt einige Leser, die sich darüber beschwert haben, dass meine Geschichten viel zu übertrieben und unglaubwürdig sind, und dass es im realen Leben ganz anders zugeht. Vielleicht sollte ich einfach mal eine ganz alltägliche Geschichte schreiben.

Mister X:  Was meinst du mit alltäglich?

Clannon:  Naja, einfach über ein ganz normales Paar, Standard-Typen wie … wie eben irgendeiner, wie mein Nachbar zum Beispiel. Der hat seine Schulfreundin geheiratet  als er 24 war. Sie haben eine Tochter, ein Haus und sind seit 20 Jahren zusammen. Sie gehen jeden Tag ihrer geregelten Arbeit nach und grillen am Wochenende mit ihren Freunden, machen regelmäßig Urlaub und ich schätze, dass sie mindestens ein- bis zweimal in der Woche Sex haben. Sie ist Bauzeichnerin und er ist bei der Stadtverwaltung.

Mister X: Boaaaaah. Das klingt ziemlich öde. Kann ich dann wenigstens wieder 26 mal am Tag an Sex denken?

Clannon: Klar, aber nur an Blümchensex und Missionarsstellung, nichts Übertriebenes, und du darfst ab und zu deinen Kolleginnen auf den Hintern oder den Busen starren. Aber alles maßvoll und normal. Kein Büro-Techtelmechtel.

Mister X: Und wen interessiert dann so ein langweiliger Quark? Deine Leser lieben deine Bücher doch gerade deshalb, weil du sie mit deinen ungewöhnlichen Typen und Geschichten aus dem Alltag entführst. Und weil deine Geschichten heiß und detailliert sind, und weil du eine zünftige Schreibweise hast, und weil deine Männer echte Männer sind und keine Muschis.

Clannon: Erklär du mir nicht wie ich mein Buch schreiben soll, sonst mache ich dich zu einer Frau. Basta!

Mister X: Blöde Kuh! Ich kündige.

Clannon: Goooott, was soll ich denn jetzt tun? Jetzt hast du mich total durcheinandergebracht.

Mister X: Gib mir meine Tattoos und meine Muskeln zurück, und mein Testosteron will ich auch wieder haben. Und ich will mindestens vier zünftige Sexszenen in deinem neuen Buch.

Clannon: Dann kannst du aber kein Priester sein.

Mister X: Wofür ich dir ewig dankbar sein werde.

Clannon: Was willst du denn dann sein?

Mister X: Mafiaboss oder Profikiller oder Prinz.

Clannon: Okay, okay einverstanden. Weißt du was, ich kann dich eigentlich ziemlich gut leiden, so wie du bist.

Mister X: Okay, Mrs. Miller, dann lass uns jetzt erst mal ein paar Chicks aufreißen.

6 Gedanken zu “Clannons humorvolle Glossen

  1. Wunderbar. Ich habe mich köstlich amüsiert beim Lesen. Aber schwanzgesteuerte Männer können auch einfühlsam und nett sein. In meinen Roman ist der Prota sehr sehr Einfühlsam aber nur ein sehr für schwanzgesteuert. Leider stehe ich noch vor einer nicht begreiflichen Umsetzung der Vermarktung . ich sag nur eins, Sieben Siegel.
    Mit freundlichem Gruß
    Christine Morandin

    1. Klar, gibt es irgendwann mal wieder eine. Im Augenblick habe ich wenig Zeit und meine Prioritäten liegen mehr beim Schreiben von Romanen, als beim Verfassen von Glossen. Aber sobald ich mal unerträgliche Langeweile habe, glossiere ich die Welt wieder voll 😉 .

  2. Anekdote zum Thema „Widmungen“: Es gab auch schon einmal eine Widmung, über die ich mich sehr gefreut habe. Als Teenager habe ich die Dunkler-Turm-Reihe von KING gelesen, die großartig geschrieben ist (nach 1000en Seiten Lesestoff liebt man die Charaktere irgendwann) … und als der letzte Band heraus kam stand dort: „Wer spricht ohne aufmerksame Zuhörer zu haben, ist stumm. Deshalb, treuer Leser, ist dieser Abschlussband der Saga dir gewidmet. Lange Tage und angenehme Nächte.“ … Ich hatte schon seit Jahren sehnlichst auf den letzten Band gewartet, und als ich das dann las, hatte Tränen in den Augen.

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