Häschtäck Minus-Autor

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Mein Tag heute:

  • Zwei langatmige Besprechungen über mich ergehen lassen (Die hatten nix mit dem Autorenleben zu tun haben, sondern dienten nur der Rettung der Republik, der Volkswirtschaft und des Universums). Zwischendrin eingeschlafen und von Kuckucksuhren geträumt.
  • Zur Mittagszeit einen halben Teller Ochsenschwanzsuppe gegessen und mich die ganze Zeit gefragt, wer diesen Namen erfunden hat und ob das wohl ein Oxymoron*) ist. Oder warum nennt man die braune Brühe nicht Stierschwanzsuppe?
  • Zweieinhalb Stunden in der Bahn festgesessen wegen Weichenstörung. Irgendeine späterblühte Trulla hat lautstark am Handy ihre Tochter erzogen.
  • Zu Hause sofort in die Arbeit gestürzt und frohgemut eine Waschmaschinenfüllung rosa verfärbt.
  • Vier Seiten an Valkyria Teil III Kapitel 3 geschrieben. Gunnarson baut Mist. Das wird gut. Yeah.
  • Fünfundzwanzig Seiten an Valkyria Teil III Kapitel 2 wieder gelöscht. (Das ist der Grund, warum ich mir nie Tagesziele sezte. Das ginge bei mir dann etwa so: “Sodele, heute schreibe ich mal minus 21 Seiten und danach habe ich mir aber eine Daiquiri und einen kleinen Spaziergang verdient. Hach.”)
  • Eine Mail an eine Leserin (einigermaßen) höflich beantwortet. Die schreibt mir (einigermaßen) höflich, wie doof sie es findet, dass sie ein ganzes Jahr auf Teil 3 warten muss.
  • Mister Miller die Sache mit den rosaroten Unterhosen gebeichtet. Er trägt sie mit Fassung.

Alles in allem, ein Tag wie jeder andere. 😉

*) Oxymoron =>

Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet etwa so viel wie „scharfsinnig –dumm“. Gemeint ist damit ein Wort oder ein Ausdruck, der Gegensätze oder Widersprüche enthält.
Bekannte Oxymora in der deutschen Sprache sind zum Beispiel„bittersüß“ oder „Hassliebe“ oder „offenes Geheimnis“ oder „der ganz normale Wahnsinn“.
Natürlich habe ich als größte, lebende Schmonzettenautorin im Umkreis von 2 Metern auch längst mein eigenes perfektes Oxymoron kreiert, oder genauer gesagt Lisa/Eva/Lissy/Elisabeth Machnig hat es kreiert. Es ist das perfekt passende Wort für die Szene in Pygmalion.
Das Clannon-Oxymoron lautet: Beleidigungskompliment.

Ausschnitt gefällig?

[… „Du meinst es wirklich ernst?“, rief sie verblüfft. „Ich dachte, du willst nie wieder heiraten, weil du alle Frauen für falsch und habgierig hältst.“
„Von allen Frauen, die Olga mir hätte aufnötigen können, bist du das kleinste Übel.“
„Boah, danke für dein neuestes Beleidigungskompliment, du Charmebolzen. Und was ist mit der Tatsache, dass ich angeblich verrückt bin und unmöglich und unbelehrbar? Habe ich noch was vergessen? Ach ja, unbezähmbar!“ …]

 


 

 

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Ein Gedanke zu “Häschtäck Minus-Autor

  1. Hat dies auf Geschichten, die das Leben schreibt rebloggt und kommentierte:
    Clannon Miller ist eine meiner Lieblingsautoren. Ich mag ihre Bücher, da sie humorvoll und geistreich geschrieben sind. Die wohldosierte Erotik fehlt zum Glück auch nicht. Selbst die Bücher, welche im Genre „Fantasy“ geschrieben worden sind, gefallen mir ausserordentlich gut. Das hat selbst mich überrascht. 😉

    Gefällt 1 Person

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