Loki

Loki

Loki in der nordischen Mythologie:

Er ist eine facettenreiche und zwiespältige Gestalt. Er ist berüchtigt für seine Tücke und Verschlagenheit. Aber er ist auch klug und einfallsreich und listig, ein Trickster, Blender, Macher, dessen Dienste die Asen immer gerne in Anspruch nehmen, wenn sie mal wieder in Schwierigkeiten stecken.

Er gilt als hochintelligent und schmiedet verzwickte Ränke. Er steht den Asen als Berater zur Seite und doch führt er gleichzeitig ihren Untergang herbei.

Loki ist auch ein Erfinder und Kulturbringer. So hat er den Menschen das Fischnetzes geschenkt und auf diese Weise den Fischfang erleichtert. Er gilt als Gestaltwandler, der nach Belieben das Aussehen und die Gestalt verschiedener Tiere annehmen kann.

Er ist der Gott des Feuers und ein Blutsbruder von Odin. Man lastet ihm den Tod von Balder an, der ein Liebling der Götter und der Gott des Lichts war.

Bei der Götterdämmerung, der Ragnarök, führt Loki die bösen Mächte in den Krieg gegen die Asen.

Kein anderer Gott der nordischen Mythologie hat so einen zwiespältigen Charakter, eine so vielschichtige Persönlichkeit.

Loki ist cool 😉

Aber ist das wirklich die Wahrheit über Loki?

Die Wahrheit über Loki endlich enthüllt! Jetzt, geistreich, heiß und spannend erzählt in der Valkyria – Saga

Schwanengesang1Wolfzauber 1

3, 2, 1 meins

Fingerweg

Ich bin ein Buchjäger. Ich habe keinen SuB, aber sobald ich ein Buch ausgelesen habe, ziehe ich los und jage nach dem nächsten.

Ich habe reiche Jagdgründe, die am Amazonas liegen und unentwegt streife ich durch die bunten Gefilde auf der Suche nach Beute, die meinen Lesehunger wieder für ein paar Tage sättigt.

Aber wie finde ich unter einer Herde von 10 Millionen Büchern, genau das leckere, zarte, köstliche Büchlein, das mir auf der Zunge zergeht wenn ich es verzehre? Worauf richte ich mein Zielfernrohr, wenn ich zum Blattschuss ansetze?

Ist es der Klappentext, das Cover, das Ranking? Oder was sonst?

Der Klappentext ist für mich immer das wichtigste Entscheidungskriterium. Macht er mich neugierig? Verspricht er mir das, was ich zu lesen erhoffe? Dann wird ohne Umschweife abgedrückt und gekauft.
Cover und Buchtitel? Je ausgefallener desto besser, aber auf meine Kaufentscheidung haben sie keinen Einfluss, höchstens darauf, ob ich das Buch überhaupt in der großen Herde wahrnehme.

Umfang? Ja, ich kaufe eindeutig nach Umfang. Ich bin ein absoluter Fan von fetten, wohlgenährten Wälzern. Bücher mit weniger als 250 Seiten sind für mich wie vegane Magerkost und wandern direkt an meinem Einkaufskorb vorbei.

Und wie sieht es mit Rezensionen aus? Ganz ehrlich und Hand aufs Herz?

Obwohl ich als Autorin bei jeder 5-Sterne Rezension zu meinen Büchern vor lauter Freude feuchte Augen bekomme, interessieren mich die 5-Sterne Rezensionen als Leserin bei anderen Büchern keinen Deut. Ich gestehe, wenn ich auf der Suche nach Lesefutter bin, lese ich nur selten überhaupt mal eine Rezension und wenn doch, dann lese ich nur die Verrisse (sofern sie nicht zu lang sind).

Aber es kommt eher selten vor, dass mich eine 1-Sterne Rezension vom Kauf eines Buches abhält. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich kann gar nicht zählen, wie viele wunderbare Bücher ich schon aufgrund von Verrissen gekauft habe. Man muss die Verrisse nur richtig lesen und verstehen, was eigentlich gemeint ist.

Hier meine Übersetzung der wichtigsten Verriss-Terminologie und ihrer wahren Bedeutung ;-).

Was der Rezensent schreibt und was ich verstehe.

1. Rezensent: Unglaubwürdig und unrealistisch. —>

Ich: Ungewöhnliche Story, die sich vom langweiligen Einheitsrotz abhebt.

2. Rezensent: Porno! —>

Ich: Enthält eine ausreichende Menge an Sexszenen, ohne die ist ein Buch für mich Schnulli.

3. Rezensent: Ordinäre Sprache. —>

Ich: Kein gestelztes Omagesülze, sondern moderner Slang aus dem Leben gegriffen. Die Protas besitzen höchstwahrscheinlich Charakter und Tiefe.

4. Rezensent: Ich weiß nicht, wo all die guten Rezensionen herkommen. —>

Ich: Das Buch muss wirklich gut sein. Wirklich!!! (Grund: das ist ein beliebter Standardsatz, der von anderen Autoren verwendet wird, die unter einem anonymen Account ihre deutlich erfolgreicheren Kollegen niedermachen).

5. Rezensent: Langweilig! —>

Ich: Das könnte eine gut recherchierte Story mit sehr vielen Hintergrundinformationen sein. Vermutlich enthält das Buch sogar Handlung und hechelt nicht nur von einer Fickszene zur nächsten.

6. Rezensent: Grundschulniveau —>

Ich: Ein absolutes Neugierigmacher-Wort. Sofort Leseprobe ziehen und meinen Voyeurismus ausleben.

7. Rezensent: Keine anspruchsvolle Literatur. —>

Ich: Juhu, genau mein Buch!

8. Rezensent: Verschenktes Potenzial. —>

Ich: Sofort her damit! Ich lasse mir sehr gerne Potenzial schenken.

9. Rezensent: Nur Kitsch und Klischees. —>

Ich: Siehe Nummer 7.

10. Rezensent: Finger weg! —>

Ich: Das ist ein Befehl, der meinen Widerspruchsgeist weckt. Falls auch noch ein Ausrufezeichen hinter dem Befehl steht, kann ich kaum noch widerstehen. FINGER WEG in Großbuchstaben ist das Non plus Ultra für mich! Leser-Speichelfluss! Habe schon etliche Glücksgriffe mit Finger-weg-Büchern getan.

Häschtäck Minus-Autor

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Mein Tag heute:

  • Zwei langatmige Besprechungen über mich ergehen lassen (Die hatten nix mit dem Autorenleben zu tun haben, sondern dienten nur der Rettung der Republik, der Volkswirtschaft und des Universums). Zwischendrin eingeschlafen und von Kuckucksuhren geträumt.
  • Zur Mittagszeit einen halben Teller Ochsenschwanzsuppe gegessen und mich die ganze Zeit gefragt, wer diesen Namen erfunden hat und ob das wohl ein Oxymoron*) ist. Oder warum nennt man die braune Brühe nicht Stierschwanzsuppe?
  • Zweieinhalb Stunden in der Bahn festgesessen wegen Weichenstörung. Irgendeine späterblühte Trulla hat lautstark am Handy ihre Tochter erzogen.
  • Zu Hause sofort in die Arbeit gestürzt und frohgemut eine Waschmaschinenfüllung rosa verfärbt.
  • Vier Seiten an Valkyria Teil III Kapitel 3 geschrieben. Gunnarson baut Mist. Das wird gut. Yeah.
  • Fünfundzwanzig Seiten an Valkyria Teil III Kapitel 2 wieder gelöscht. (Das ist der Grund, warum ich mir nie Tagesziele sezte. Das ginge bei mir dann etwa so: “Sodele, heute schreibe ich mal minus 21 Seiten und danach habe ich mir aber eine Daiquiri und einen kleinen Spaziergang verdient. Hach.”)
  • Eine Mail an eine Leserin (einigermaßen) höflich beantwortet. Die schreibt mir (einigermaßen) höflich, wie doof sie es findet, dass sie ein ganzes Jahr auf Teil 3 warten muss.
  • Mister Miller die Sache mit den rosaroten Unterhosen gebeichtet. Er trägt sie mit Fassung.

Alles in allem, ein Tag wie jeder andere. 😉

*) Oxymoron =>

Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet etwa so viel wie „scharfsinnig –dumm“. Gemeint ist damit ein Wort oder ein Ausdruck, der Gegensätze oder Widersprüche enthält.
Bekannte Oxymora in der deutschen Sprache sind zum Beispiel„bittersüß“ oder „Hassliebe“ oder „offenes Geheimnis“ oder „der ganz normale Wahnsinn“.
Natürlich habe ich als größte, lebende Schmonzettenautorin im Umkreis von 2 Metern auch längst mein eigenes perfektes Oxymoron kreiert, oder genauer gesagt Lisa/Eva/Lissy/Elisabeth Machnig hat es kreiert. Es ist das perfekt passende Wort für die Szene in Pygmalion.
Das Clannon-Oxymoron lautet: Beleidigungskompliment.

Ausschnitt gefällig?

[… „Du meinst es wirklich ernst?“, rief sie verblüfft. „Ich dachte, du willst nie wieder heiraten, weil du alle Frauen für falsch und habgierig hältst.“
„Von allen Frauen, die Olga mir hätte aufnötigen können, bist du das kleinste Übel.“
„Boah, danke für dein neuestes Beleidigungskompliment, du Charmebolzen. Und was ist mit der Tatsache, dass ich angeblich verrückt bin und unmöglich und unbelehrbar? Habe ich noch was vergessen? Ach ja, unbezähmbar!“ …]